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SchuldnerAtlas Deutschland 2017: Überschuldung steigt, aber Zahl junger Schuldner rückläufig

Der aktuelle Anstieg der Überschuldungszahlen beruht im Gegensatz zu den letzten Jahren auf einer gleichzeitigen Zunahme an Fällen mit hoher und mit geringer Überschuldungsintensität. So nahm die Zahl der Fälle mit juristischen Sachverhalten (hohe Überschuldungsintensität) in den letzten zwölf Monaten um 1,2 Prozent zu, die Zahl der Fälle mit nachhaltigen Zahlungsstörungen stieg um 0,5 Prozent. Derzeit sind rund 4,22 Millionen Menschen in Deutschland in einer dauerhaften Überschuldungsspirale.

Wie bereits in den Jahren zuvor, gewinnt das Phänomen Altersüberschuldung weiter an Bedeutung. 2017 sind rund 194.000 Menschen in Deutschland ab 70 Jahren überschuldet. Das sind 20.000 Fälle und damit 12 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Dagegen ist die Zahl jüngerer Personen, die in einer Überschuldungsspirale stecken, seit 2015 weiterhin rückläufig. Insgesamt ging die Zahl der überschuldeten Menschen unter 30 Jahren leicht um rund 6.000 Fälle auf 1,66 Millionen zurück. Damit beträgt die Überschuldungsquote 14,06 Prozent.

Pressemitteilung zum SchuldnerAtlas Deutschland 2017
Der SchuldnerAtlas Deutschland 2017
Arbeitsblatt „Plus statt Minus“ für die Sekundarstufe I

 

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